Feng Shui arbeitet vor allem mit Farben, um die fünf Elemente und darzustellen. Durch unterschiedliche Farben wird das Qi um uns herum ins Gleichgewicht gebracht. Wir können Veränderungen und Vitalität positiv beeinflussen, indem wir Farben als Werkzeug in unser Zuhause und unsere Arbeitsräume einbringen. Wählen Sie bei Ihrer Arbeit mit Farben immer die Farben, die Sie als angenehm empfinden. Die Farbe Rot rangiert von Pink bis tiefrotem Burgunder. Blau von Eisblau bis Marine und so weiter. Setzen Sie Farben genauso als kraftvolles Werkzeug für das Schaffen Ihres persönlichen Paradieses ein. Wenn die speziellen Bagua-Farben Sie nicht ansprechen, wählen Sie einen anderen Weg, um das Bagua oder die Harmonie der Elemente zu verbessern.
| Bagua-Bereich |
Element |
Farben |
| Familie |
Holz |
Blau- und Grüntöne |
| Wohlstand |
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Blau-, Rot-, Purpurtöne |
| Anerkennung |
Feuer |
Rottöne |
Liebe und Partnerschaft |
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Rot-, Pink- und Weißtöne |
Kinder und Kreativität |
Metall |
Weiß und Pastelltöne |
Freunde und Helfer |
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Weiß, Grautöne und Schwarz |
| Karriere |
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Schwarz und dunle Töne |
Wissen und Weiterbildung |
Wasser |
Schwarz, Blau- und Grüntöne |
Zentrum Tai Chi |
Erde |
Gelb- und Erdtöne |
Farben können im Bagua vielseitig eingesetzt werden. Die Wand im Bereich „Wohlstand" kann mit leuchtendem oder pastellfarbenem Lavendelblau oder Rot gestrichen werden. Kunstgegenstände können ebenso nach ihren Farben ausgewählt werden, zum Beispiel eine Schriftrolle mit schwarzer Kalligraphie im Bereich Karriere, ein blaugrünes Landschaftsbild im Bereich „Familie" oder eine rosafarbene Alabasterskulptur im Bereich „Liebe und Partnerschaft". Auch farbenfrohe Möbel und Polster können das Bagua verstärken, zum Beispiel ein grünes Bücherregal im Bereich „Wissen", ein burgunderfarbener Lesesessel im Bereich „Anerkennung" oder ein heller, weißer Tisch im Bereich „Kinder und Kreativität".
Farben können unauffällig oder direkt eingesetzt werden, um die Energien der fünf Elemente zu harmonisieren und zu verbessern. Vielleicht arbeiten Sie ja auch ausschließlich über die Wahl der Farben mit den Elementen. Ein aquafarbener Teppich (Holz) mit mauve- oder pfirsichfarbenen Wänden (Feuer) und eine erdfarbene oder beige Decke (Erde), dazu creme-farbene oder weiße Möbel (Metall) und schwarze oder dunkle Ausschmückungen (Wasser) sind ein Beispiel dafür, wie alle Elemente lediglich durch Farben in einem Raum repräsentiert werden können.
Alle Grundfarben können sogar in einem einzigen Gegenstand vorhanden sein. Sie können einen völlig neutralen Raum durch ein einziges, sorgsam ausgesuchtes Objekt, das durch seine Farben alle Elemente vereint, harmonisieren und verwandeln.
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Feng Shui Einführung
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Feng Shui ist ein uraltes Wissen
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Die ersten Hinweise auf "Feng Shui" und Aufzeichnungen zu diesen Begriff sind mehrere tausend von Jahren alt, angeblich wurde die erste Erwähnung von Wind und Wasser vor ca. 5.000 bis 6.000 Jahren auf gezeichnet. Feng Shui beschreibt, wie unser Leben von den äußeren Einflüssen geprägt ist, daher wählte man die wichtigste Form und zwar die der Natur. Als sanft wehender Himmelsbote sah man den Wind, der die Wolken und somit das Wasser herbeibläst und segenreich alles gedeihen lässt. Beide sind sehr machtvolle Naturerscheinungen sowohl Wind als auch Wasser, die oft sehr schwer zu bändigen sind. Dies sollte Feng Shui ermöglichen.
Diese Lehre liegt im Ursprung in Asien, doch das Kernland ist China und wird als Feng Shui angesehen. In diesen Ländern gehört die Anwendung von Feng Shui zur Selbstverständlichkeit des Alltages, so dass man sich keinerlei Gedanken darüber macht. Meist wurde Feng Shui von Priestern gelehrt und ausgeführt. Es wurden sogar von verschiedenen Herrschern Grabkammern nach Feng Shui angelegt, um positiv für Ihre kaiserlichen Nachkommen zu beeinflussen, - da man glaubte dass Wohlergehen hänge von den Vorfahren im Jenseits ab.
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Chinesische Mauer
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Nach den Feng Shui Kriterien wurden alle großen Bauwerke Chinas, die chinesische Mauer, sowie die verbotene Stadt Peking errichtet. Ein unschätzbares Erfahrungswissen über Jahrtausende hat sich angesammelt, was bis zum heutigen Tage erhalten blieb. Feng Shui gab es überall, was auch in anderen Gebieten der Welt bekannt war. Die Völker der vorzeitlichen Kultur wussten um die Energieflüsse in der Natur und deren Gesetzmäßigkeit bescheid und richteten sich danach. Dieses Wissen nennt man zusammenfassend als Begriff auch "Geomantie".
Sensible primitive Urvölker befassten sich gleichermaßen damit wie die großen Baumeister der Ägyptischen und Griechischen Antike. Nicht nur in diesen Ländern gab es dieses Wissen sondern auch in Europa, die Kelten und die alten Germanen hielten große Zeremonien für ihre Plätze und Bauten ab. Durch die Bruderschaften in den Bauhütten der jüngeren Geschichte brachten diese ihr Wissen beim Bau von Klöstern, Kirchen - Kathedralen, und Burgen, Schlössern, Herrschaft und Regierungssitzen ein.
Der Standort sowie die Himmelsrichtung waren von großer Bedeutung. Jedoch waren diese nur ausgewählte Mitglieder vorbehalten, wie der Grundriss des Baues, die Kunst - Farbe und Einrichtung ausgestattet wurde. Der einfache Bürgerstand hatte keinen Zugang zu dem Wissen, er mußte sich mit den vorhandenen Überlieferungen begnügen. Wir waren daher auf das Wissen fremder Kulturen angewiesen, durch die Suche wurde im Westen das chinesische Feng Shui entdeckt.
by Svetlana Mueller 07.07.2010
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